Foto von uwe steinmetz und carsten daerr - duo inheritance

Mit dem Saxophonisten Uwe Steinmetz spielt Carsten Daerr seit 1997 zusammen. In dieser Zeit haben sie in ihrer Interaktion auf der Bühne ein intuitives Verständnis entwickelt. Der Name ihres Duos »Inheritance« (Erbe) würdigt ihre eigenen Wurzeln – das große Potenzial der europäischen Kultur und Tradition, in der sie aufwuchsen – und verbindet diese mit der Freiheit und Verspieltheit des Jazz und der Improvisation.

uwe steinmetz - saxophon

Uwe Steinmetz wurde 1975 in Bremervörde/NDS geboren und studierte Saxophon und Musiktheorie in Berlin, Bern, Indien und Boston. Zu seinen Lehrern zählten unter anderen Gebhard Ullmann (Berlin), Andy Scherrer (Basel), Jerry Bergonzi (Boston) und George Russell (Boston). Er beendete sein Studium mit zwei Abschlüssen, einen als Saxophonist und den zweiten in Jazz-Komposition und Musiktheorie an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler«, Berlin und dem »New England Conservatory of Music«, Boston.
 
Er arbeitet freischaffend als Komponist, Saxophonist und Dozent über das Europäische Umland hinaus u.a. in Indien, Äthiopien, Korea und den USA und erhielt nationale und internationale Auszeichnungen für seine künstlerische Arbeit sowie Vollstipendien für sein komplettes Studium. Er veröffentlichte bisher 8 CDs unter eigenem Namen in Deutschland und den USA und tourte mit seiner eigenen Musik in über 30 Ländern und vier Kontinenten. Als Solist arbeitete er u.a. mit Bob Mintzer, Joe Maneri, Carlos Bica, Mark Rossi, Ben Schwendener, Markus Stockhausen, Claudio Puntin, Steffen Schorn, Torsten Laux, Wolfgang Sieber und Peter Weniger, als Komponist schrieb er für Big-Band, Chor, Kirchenorgel und Streichquartett, u.a. für das britischem Fitzwilliam String Quartet, das vier seiner Werke uraufführte.

Über seine Konzert- und Lehrtätigtätigkeit hinaus forscht Steinmetz im Rahmen einer Dissertation über die Grundlagen von Musik in verschiedenen Kulturen der Welt und engagiert sich durch künstlerische Projekte im Bereich des interkulturellen und interreligiösen Dialogs. Seit Beginn seines Studiums 1996 ist Berlin zu seiner Wahlheimat und künstlerischen Arbeitsbasis geworden.

Sein Interesse an der spirituellen Dimension von improvisierter Musik aus christlicher Perspektive führte dazu, den Aufbau eines wachsenden internationalen Netzwerkes für Jazzmusiker, die Christen sind, und Theologen zu koordinieren.